Am Freitag, den 01. Februar ging es wieder los in die CVJM Jugendbildungsstätte des CVJM Kreisverbandes Siegerland. Schon seit 13 Jahren ist das der Ort, an dem unser musikalisches Wochenende stattfindet.
Knapp 50 Teilnehmende und Mitarbeitende aus den CVJM Dahle, CVJM Halver, CVJM Hemer, CVJM Lüdenscheid, CVJM Plettenberg, CVJM Rönsahl, CVJM Rahmede, CVJM Schalksmühle und den Posaunenchören Witten-Bommern und Korschenbroich kamen am Freitagnachmittag in Wilgersdorf an.
Nach Zimmerverteilung und Abendessen ging es musikalisch los. In 4 Gruppen wurden die Teilnehmenden schon im Vorfeld durch die örtlichen ChorleiterInnen eingeteilt.
Über das Wochenende haben wir in 4 Gruppen trainiert. Dabei hat die Gruppe 1 in einem kleineren Tonumfang zweistimmig gespielt und auch für die gemeinsamen Stücke der gesamten Gruppe einfache Begleitstimmen trainiert. Die Gruppe 2 hat schon 4 stimmig geprobt und leichtere Stücke erarbeitet. In der Gruppe 3 waren Teilnehmende, die schon in die örtlichen Chören integriert sind und schon viele Stücke und Bearbeitungen mitspielen können. In der Gruppe 4 fanden sich Teilnehmende zusammen, die schon deutlich über dem Standardniveau der Posaunenchöre Erfahrungen gesammelt haben bzw. sammeln möchten.

In der ersten Einheit am Freitagabend lernten die musikalischen Leiter die jeweiligen Gruppen und Teilnehmenden kennen. Dabei wurden wir wieder von Dozenten angeleitet. Als musikalischer Leiter war der Trompeter Andreas Form vom CVJM Westbund in Wuppertal dabei. Andreas Form ist verantwortlich für die Ausbildung und Gewinnung von neuen Teilnehmenden in den Chören des CVJM Westbundgebietes. Des Weiteren unterstützte uns der Trompeter Gerry Münster. Er ist verantwortlich für die Ausbildung im Posaunenwerk de Ev. Kirche im Rheinland. Als dritter im Bunde leitete uns der Tubist Joschi Müller an. Zuletzt war Peter Michael Westhoff mit dabei, der in Münster Musik auf Lehramt studiert.

In den Proben von Freitag bis Sonntag wurde dann das Konzertprogramm geprobt. Dabei hat jede Gruppe eigene Stücke und auch Tuttistücke für die gesamte Gruppe erarbeitet. Innerhalb der Gruppen wurden grundsätzliche Übungen und Techniken vermittelt, die das eigene Spielen verbessern.
Zwischendurch war Raum für individuelle Einzelproben mit den Dozenten.

Die Bandbreite des Konzertes am Sonntag reichte vom Genre des Volksliedes mit verschiedenen Bearbeitungen über Swing, Pop, Intraden, Klezmer bis zu freien Stücken. Dabei gab es ganz einfache Stücke, aber auch sehr anspruchsvolle Ensemblemusik.

Für die Zeit zwischen den Proben gab es natürlich auch wieder ein Rahmenprogramm ganz abseits der Musik. Unterstützt wurden wir dazu am Samstagnachmittag und -abend von Johannes Seidel (Hauptamtlicher im CVJM Kreisverband Lüdenscheid) und Sören Waldminghaus aus Lüdenscheid. Es gab das „Burgspiel“ – eine Abwandlung des Völkerballs, Jagga, Fußball, Fingerrocket – ein Spiel mit Einkochgummis und Schutzbrillen – Klettern an der Kletterwand.
Ebenfalls haben wir die Kegelbahn genutzt und einen Film angeboten.
Inhaltlich ist es uns wie immer wichtig gewesen, in Morgen- und Abendgebeten die Verbindung zu Gott und unseren gemeinsamen Glauben zu stärken. Gerade in einer Gesellschaft, die geprägt ist von Egoismus und Rechthaberei, bietet Jesus einen Gegenentwurf. Den christlichen Posaunenchören liegt diese Aufgabe besonders am Herzen, da wir in den Chören eine generationsübergreifende Gemeinschaft bieten und auch durch unsere Musik ausstrahlen möchten.

Volker Turck